Review: My Bloody Valentine 3D

My Bloody Valentine 3D

Es war irgendein versoffener Abend an irgendeinem Wochenende, wir wollten unbedingt Transformers 2 sehen und hatten die Karten so gut wie reserviert als Herrn C. eine flash-animierte Axt ins Gesicht flog. Werbung für das Horrorfilm-Remake My Bloody Valentine. An sich keine besondere Sache, hätte es sich nicht um die 3D-Version gehandelt.
Transformers wurde gänzlich vergessen, gestern Abend standen dann Spitzhacken und Gasmasken auf dem Programm.

Keine Ahnung wie bekannt My Bloody Valentine ist (sowohl Original als auch Remake), ich geh einfach mal davon aus dass ihn keine Sau kennt. u_u

Die Story: Harry Warden (ein Minenarbeiter) und seine Crew werden durch einen Unfall in ihrer Mine verschüttet. Warden ist der einzige Überlebende. Das liegt daran, dass er alle anderen mit seiner Hacke getötet hat um Luft zu sparen.
Am Valentinstag wacht er aus dem Koma auf und tötet 22 Menschen. Einerseits im Krankenhaus, andererseits auf einer Party, die in der Mine geschmissen wird. Diesmal überleben die Teenager-Freunde Tom, Axel, Sarah und Megan.
Tom kehrt zehn Jahre später aus familiären Gründen in die Stadt des Geschehens zurück – und zufällig müssen sich am Valentinstag wieder einige der Bearbeitung durch die Spitzhacke unterziehen. Die große Frage: Wer ist der Killer?

My Bloody Valentine beginnt für Gore-Fans vielversprechend: Schon in den ersten paar Minuten gibt es massig Blut, Innereien und Fleischklumpen zu sehen. Auch Nacktszenen kommen nicht zu kurz (Höhepunkt ist dabei wahrscheinlich die etwa zehnminütige Verfolgungsjagd zwischen Warden und einer splitternackten Sarah – Ja, in 3D), wurden meiner Meinung nach aber auf die falschen Schauspielerinnen verteilt. u_u

Das Ende war sehr vorhersehbar (zumindest in meinen Augen, meinen Kumpels gings nicht so), die Story ist nicht übertrieben ausgefallen und der Film als ganzes hinkt dem Original etwas hinterher. Aber die Effekte, DIE EFFEKTE!
Ein an der Spitzhacke aufgespießtes Auge springt dir förmlich ins Gesicht, es folgen Blutspritzer, Feuer und die Hacke selbst – supergeil. In der Disziplin Effektkino spielt My Bloody Valentine in einer Recht hohen Liga – allerdings nicht ansatzweise im gleichen Stadion, in der es ein Transformers 3D tun würde.

Wer auf Action-Horror mit unkomplizierter Story steht kann sich das Ding locker reinziehen, immerhin gibts ja auch eine schicke Brille für ganz umsonst. (Ob ich das Foto posten soll? Lieber nicht. Noch.)

Achja, und coole Reviews brauchen ja eine Bewertung in Zahlen. Öh… Eine gute 7/10, inklusive 3D-Aufwertung.

Mehr zum Thema:
My Bloody Valentine (Remake) in der imdb
MBV (Original) in der imdb

Samstag, 27. Juni 2009, 12:15 Uhr - in Heimwerk, Reviews - von dom - Tags: , , , , , ,
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  1. kanni
    Reply to this comment

    3dhorror? mussichsehn!

  2. phunkee
    Reply to this comment

    cool, nem freund hat der film aber nicht so gefallen. mal sehen.

  3. würde in nicht-3D auch im vergleich zu meinen lieblings-horrorfilmen völlig abkacken. n_n

 

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